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Licht und Dunkelheit, Glück und Leid liegen so nah beieinander- was ist wozu da?

Im Licht sieht alles immer so schön aus. Vielen Menschen fällt es leichter gut drauf zu sein, wenn die Sonne scheint.

Aber wie ist es in der Dunkelheit? Im Nebel? Wenn es draußen trist und trüb ist?

So wie bei uns heute und gestern und morgen wahrscheinlich auch…

Wer bleibt da trotzdem bei Laune und bläst kein Trübsal?

🎶🎧 Eastern sun von Ayla Nereo https://open.spotify.com/track/77GA9jDcJ4ZQ40NrDfIr6D?si=yDyFtkrnR66W7Q5j3voGCw

Ich bin grad ganz traurig und berührt 😥

Hab grad mit nem Kollegen ein echt gutes aber mich sehr bewegendes Gespräch geführt.

Ich bin immer traurig berührt, wenn mir jemand auf meine Frage -was der oder diejenige als seine Lebensaufgabe sieht- antwortet:

– einfach nur durchkommen –

😧😐😶

Ich weiß, dass wir alle sehr verschieden sind und dass wir solch unterschiedliche Schicksale habe und Leben führen.

Nur…

Ich wiederhole es in meinen Aussagen und Blogs immer wieder gerne:

Ich glaub worin wir alle gleich sind…

Wir alle haben ein Herz. Wir alle haben eine Seele. Wir alle streben im tiefen Grunde unseres Herzens, tief in unserer Seele nach Glück, Gesundheit, Zufriedenheit und Glückseligkeit.

Ich glaube…

All die, die nicht mehr danach streben haben vermutlich so viel schlimmes schon in ihrem Leben oder ihre Seele in den Leben davor erleben müssen, also so viel und lang in der Dunkelheit, im Schatten, im Leid und Schmerz gewesen sein müssen, dass sie gar nicht mehr nach dem Licht streben können und/oder wollen.

Und das berührt mich sehr.

Mir geht das auch immer so nahe, dass ich ihnen gern das Licht wieder zeigen will. Ihnen dabei helfen will, die Dunkelheit hinter sich zu lassen. Denn das war mal. Sie haben es geschafft. Sie sind da durch gekommen.

Ich schaffe es zum Glück mittlerweile recht gut, sie einfach zu lassen, denn es ist ihr Leben.

Nur glaube ich an das Gesetz der Anziehung. An die Kraft der Vorstellung. Ich glaube daran, dass wir Kraft unserer Gedanken, unser Leben, unsere Welt selbst gestalten und kreieren können (1).

Also das was ich in mir trage, worauf ich meine Aufmerksamkeit lenke, womit ich mich in meinem Kopf- gedanklich, in Gesprächen oder oder oder, in meinem Leben beschäftige, das ziehe ich an.

Das ist das eine. Also ein Teil von meiner Erkenntnis aus meinem bisherigen Leben.

…das wird hier wohl ein längerer Beitrag.

Ich brauch das gerade, mir das von der Seele zu schreiben.

Also ich glaube daran, dass ich mir mein Leben Kraft meiner Gedanken selbst gestalten kann.

Dann ist es nur so, dass ich hier auf Erden ein Mensch, eine Seele von Milliarden bin.

Das bedeutet, dass ich bzw. jeder andere auch an seine Grenzen kommt, sich sein Leben zu gestalten wie er es sich vorstellt.

Denn wir leben ja miteinander. Wir sind alle miteinander verbunden. Wir sind eine Gemeinschaft, ein Kollektiv (2).

Und selbst wenn ich mir Frieden, Harmonie, Glück, Gesundheit, Zufriedenheit und Glückseligkeit vorstelle. Wird mir das nie dauerhaft und überall gelingen. Weil…

Sich andere das vielleicht eben gar nicht (mehr) wünschen und vorstellen (können oder wollen). Sie glauben vielleicht nur (noch) daran, dass das Leben hart und ungerecht, dunkel, düster und schwer ist. Eben „kein Ponyhof“ ist, wie es mein Kollege vorhin auch wieder sagte.

Ist das bis hier her verständlich?

Gern möchte ich noch direkt darauf eingehen, wie es in meiner Überschrift heißt:

Licht und Dunkelheit, Glück und Leid liegen so nah beieinander- was ist wozu da?

Erst einmal glaube ich, dass meine Lebensaufgabe, mein Lebenssinn darin besteht, immer wieder Probleme bzw. Herausforderungen zu bewältigen und daran zu wachsen. Ebenso zähle ich auch Schmerzen, Krankheiten, ganz schlimme Schicksale ebenfalls zu der Dunkelheit. Aus allem soll/darf/kann ich etwas mitnehmen. Alles was mich nicht umbringt macht mich stärker, heißt es doch so schön. Ich glaube, da ist viel dran. Also unabhängig wie tief und lang einer in dieser Dunkelheit ist geht es darum, da raus zu kommen, dem Licht entgegen zu gehen, zu kommen. Und vor allem auch zu erkennen, wozu diese Dunkelheit da war/ist. Also was könnte ich aus diesem schlimmen Schicksal mitnehmen? Welche Charaktereigenschaft, welche Gabe, Sicht auf die Dinge im Leben habe ich daraus mitnehmen können? (3)

Also nochmal, ich glaube- wir alle sind als Seelen mit Hilfe unseres Körpers, als Menschen auf der Erde um zu lernen, uns zu entwickeln, so genannte Herzensqualitäten zu entwickeln…und…die Dunkelheit, das Leid zu erfahren, um das Licht, das Glück wahrzunehmen, zu schätzen.

Es ist übrigens nicht nur so, dass ich das glaube. Sehr viele Menschen auf der Welt haben das auch schon erkannt- schreiben, erzählen, referieren darüber. Wenn man einmal anfängt, den Blick dafür zu öffnen begegnen einem immer mehr Menschen mit dieser Sichtweise, mit dieser Lebensphilosophie.

Ich poste hier grad mal ein zwei und dann natürlich immer mal wieder welche. Schaut liebend gern selbst im Internet, in die Welt…

Ich kann mit dieser Sichtweise und Lebensphilosophie viel leichter durchs Leben gehen.

Ich weiß mittlerweile, dass es immer Licht am Ende des Tunnels der Dunkelheit gibt.

🎶🎧 Sacred mountain von Ayla Nereo https://open.spotify.com/track/41FYzXfCH4e0ui0aYDyYYZ?si=ES8despAQfG_ef93xwB0Rg Hier ist der Text dazu https://aylanereo.bandcamp.com/track/sacred-mountain

Klar, jeder hat sein Schicksal und vielleicht meint der eine oder andere mein Schicksal ist doch halb so wild. Sie haben viel schlimmeres durchgemacht. Das mag auch wirklich sein. Da fühle ich auch immer mit ihnen. Nur glaube ich auch an die Selbstverantwortung (4). Also, dass jeder für sein Leben, für sein Schicksal und seine Dunkelheit selbst verantwortlich ist- auch wenn diese Person vielleicht ein Opfer des Krieges, der Vergewaltigung oder tausend anderer schlimmer Opfertaten ist. Ich weiß, dass ist unheimlich schwer vorzustellen- nur noch einmal hier, wie in Punkt 3- ich glaube, alles was uns im Leben widerfährt ist dazu da, uns im Leben weiterzubringen, ist dazu da, dass wir uns als Mensch und vor allem aber als Seele weiterentwickeln, und innerlich immer mehr unser eigenes Licht zu entdecken, zu spüren, nach Außen zu tragen und zu leben.

Ehrlich gesagt bin ich auch verärgert.

Ich durfte mir nämlich auch anhören, dass es realitätsfremd wäre nur im Positven leben zu wollen. Ich würde doch nur verdrängen.

Und das finde ich stimmt nicht. Mir ist bewusst, wie viel Leid es noch auf der Welt gibt. Und das stimmt mich auch immer wieder traurig und ich habe mit jedem Mitgefühl, der in der Dunkelheit ist und der viel Leid erleben muss oder musste. Nur was wollt ihr?! Mitleiden muss ich deshalb trotzdem nicht. Weil es hilft keinem!

Ich persönlich habe das Negative, das Leid und die Dunkelheit in solch einem Maß in meinem Bewusstsein, dass ich noch ausreichend viel positive Energie und Gedanken habe, um aktiv zu werden.

Denn, was bringt es mir und anderen, wenn ich mich tagtäglich nur damit auseinander setze, wie viel Leid es irgendwo auf der Welt gibt, wenn ich aber dabei zusehe?! Wenn ich nichts dagegen tue?! Wenn ich nicht irgendwie helfe?!

Definitiv- ich verdränge nicht!

Sondern ich achte nur auf mich und wende mich dem Licht zu und versuche zu helfen, anderen auch den Weg dorthin zu zeigen.

Und vor allem. Ich beschäftige mich auch viel mit meinem Schattenseiten, mit meiner Dunkelheit in meinem Leben. Und wie wir es vorhin im Gespräch versinnbildlicht haben- ich schaue in meinen dunklen Keller. Und ich konzentriere mich darauf, in diesem dunklen Keller aufzuräumen und ihn zu reinigen, zu transformieren würde ich es auch gerne sagen wollen.

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4 Gedanken zu „Licht und Dunkelheit, Glück und Leid liegen so nah beieinander- was ist wozu da?“

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