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Sich zeigen und gesehen werden, mit all seinen Schattenseiten und Verletzbarkeiten

Dienstag, den 25.9.

Diesen Beitrag hier habe ich eigentlich schon am 7.9. schreiben wollen. Da tauchte das für mich als Thema auf…bzw. nicht nur für mich. Auch u.a. für Rusydah, mit der ich solch ein herzoffenes und ehrliches Gespräch über verschiedenstes in meinem und ihrem Leben sowie dem Leben an sich hatte…

Heute, schon viele Tage später kam das Thema wieder ganz besonders stark zum Vorschein. Besonders stark deshalb weil ich energetisch und auf Gefühlsebene voll damit in Resonanz gegangen bin.

Vor allem ist heute der Geburtstag meiner geliebten verstorbenen Mama, und da bin ich meist besonders sensibel.

Unten seht ihr mich und Rusydah. Was eine tolle Frau. Und was eine inspirierende, kreative und herzliche Frau. Ich bin sehr froh und dankbar, dass wir uns begegnet sind. Dies hier ist ihre Homepage http://www.rusydah.de

Wir haben echt gleich voll den Tiefgang in unseren Gesprächen und ich kann immer was für mich draus ziehen und bei mir im Leben wieder a weng damit weitergehn. Auch dafür bin ich sehr dankbar.

Sonntag, den 14.10.18

Wie geht es euch damit? Fällt es euch leicht, euch komplett mit all euren Gefühlen, Launen, Sorgen, Ängsten, Zweifeln, Schwächen, Macken… anderen Personen zu zeigen ODER neigt ihr dazu, euch zurück zu ziehen, wenn ihr merkt, da kommt was in euch auf oder wenn es euch (aus den verschiedensten Gründen nicht gut geht)? Und wenn ihr euch zeigt, wem? Nur euren Vertrauten und Liebsten oder vielleicht noch Freunden, Bekannten, Kollegen oder jemand dem ihr begegnet?

Und wenn wieso „nur“ bestimmten Personen?

Ich selbst höre des Öfteren, dass sie es toll finden, dass ich mich immer so gebe wie ich bin und nicht verstelle. Früher hat es mich gewundert und ich dachte- Ja, macht das denn nicht jeder. Und mittlerweile weiß ich es…UND ich bin mittlerweile auch in solche Untiefen von mir selbst gekommen wo ich mich auch nicht mehr immer jedem zeigen will…

Ja und wieso?

Ich fühle mich irgendwie voll schwach, klein und verletzlich.

Ich habe dann irgendwie Angst, dass die Begegnung, das Gespräch mit anderen mich noch mehr schwächt und dass ich dann so beeinflussbar bin und nicht mehr ganz bei mir bzw. mir selbst nicht mehr ganz treu.

Voll gerne würde ich mich dazu mit euch austauschen.

Ich weiß, es ist ein recht sensibles Thema.

Nur bin ich so tief und intensiv in der Bewusstseinsarbeit drin- ich bin an den Punkt gekommen, ich komme nicht weiter wenn ich mich nicht voll und ganz, egal zu welcher Zeit, wenigstens einigen Vertrauten zeige. Einfach aus dem Grund heraus, weil sie mich begleiten können, mich umsorgen und stärken können. Und ich so, getragen von der Liebe, meine Schattenseiten anschauen und ANNEHMEN kann. MICH SO ANNEHMEN KANN WIE ICH BIN. Punkt.

… und so ins Licht bringen (transformieren) kann. Und das ist das was ich will.

…schaut, wie lange ich gebraucht hab, diesen Beitrag mal weiter bzw „fertig“ zu schreiben ✍️ Für mich ist das irgendwie auch ein Spiegel meines inneren Selbst, weil es mir eben auch noch nicht so leicht zeigt, mich komplett zu zeigen. Und wenn dann „natürlich“ am liebsten nur von ma Sonnenseiten‘ 🌞😬

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5 Gedanken zu „Sich zeigen und gesehen werden, mit all seinen Schattenseiten und Verletzbarkeiten“

  1. Fantastisches Thema. Ich kann das gut nachvollziehen und stehe vor ähnlichen Fragen bzw. gleicher Erkenntnis. Wie ich es löse, weiss ich noch nicht, klar ist aber, dass ich mich zeigen muss, ohne Rücksicht.l, über kurz oder lang.

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    1. Ach wie schön. Dank dir, dass du dich hier schon zeigst und mir schreibst. Scho ge, irgendwie gehört da mega Überwindung und Mut dazu- also das ist es was ich bei mir merke, was ich grad dazu brauche…

      Wegen dem, dass du dich zeigen musst- weshalb meinst du das?

      Ich werde irgendwie durch meine Lebensumstände immer mehr in die Richtung gedrängt. Wie als wenn es meine Aufgabe ist, wie als wenn ich, wie voran gehen soll, damit einfach immer mehr Menschen nachziehen. Und wir durch das Zeigen unserer VERLETZLICHKEIT immer mehr in eine VERBUNDENHEIT zu allen unseren Mitmenschen gelangen. Und so ein FRIEDLICHES GLÜCKSEELIGES MITEINANDER entstehen kann 🌈

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  2. Hallo Jule!
    Das Thema sich zu zeigen, verletzbart zu sein ist wirklich interessant.
    Verletzbar zu sein bedeutet nicht, sich verletzt zu fühlen. Es bedeutet, offen zu sein, nicht gleich das Schlimmste anzunehmen. Wir interpretieren so gerne. ^_^
    Meine Erfahrung ist, die Motive dafür, sich zu schützen, sind vielschichtig.
    Der eine will sein Image nicht verlieren, der andere will sich nicht angreifbar machen, der dritte will sich nicht blamieren. Ich persönlich habe auch Angst, jemand anderem damit weh zu tun, wenn ich mich so zeige, wie ich innerlich bin.
    Bei vielen ist es eine Angst, verletzt zu werden oder sich zu verlieren, wie du bereits sagtest.
    Doch warum? Kann mich ein anderer verletzen mit z.b. einem Argument? Oder liegt es an mir, daß ich mich verletzen lasse, weil ich mich über mich selbst unsicher fühle?
    Kann ich nicht für mich alleine stehen? Kann ich mich nicht selbst genug lieben, um vermeintliche Angriffe/Verletzungen mit Gelassenheit zu sehen? Warum es nicht versuchen?
    Es geht nicht darum zu Leiden dabei, funktioniert nicht, dann leiden nur zwei. ^_^ Es geht darum, seine Angst loszulassen und liebevoll da zu sein. Für sich und andere. Die Liebe in uns gibt uns die Kraft, ohne Angst durchs Leben zu gehen.
    Liebe Grüße!

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    1. Hej Rudolf, ich danke dir vielmals für diesen wertvollen Beitrag 😃🙏 Stimmt, es ist nicht nur die VERLETZLICHKEIT sondern auch das IMAGE und die mögliche ANGRIFFSFLÄCHE für andere…

      Das führt für mich halt immer wieder dazu, dass dann das VERTRAUEN und der GLAUBE fehlt. Einmal Vertrauen und Glaube in und an sich selbst, dass es egal ist was andere Menschen von einem denken oder sagen. Und vielmehr noch das Vertrauen und der Glaube in und an das Gute im Menschen, dass die einen nicht angreifen und verletzen wollen…

      Ich weiß, dass das unheimlich schwer ist, für manche sogar unvorstellbar…weil es ihnen in ihrer Vergangenheit leider vielleicht schon öfter genau anders erging und sie enttäuscht und verletzt wurden…und dass uns unsere gemeinsame Vergangenheit sowie auch leider noch derzeitige Gegenwart immer wieder Konflikte und Kriege und vieles aufzeigt, wo scheinbar das Vertrauen und der Glaube „scheinbar nichts gebracht und/oder eh nicht bringen“…

      Nur mal im Ernst…

      Wie kommen wir denn sonst aus all dem raus, wenn nicht über VERTRAUEN und GLAUBEN?!

      Ich könnte noch ewig weiter schreiben, weil mir das solch ein Herzensanliegen ist…

      Das mache ich wann anders wieder.

      Was ich hier auf jeden Fall noch in diesem Zusammenhang erwähnen mag ist die SELBSTVERANTWORTUNG und die VERGEBUNGSARBEIT. Gern darüber selbst mehr informieren oder ihr schaut schon einmal hier https://lebe-liebe-leben.com/startseite/bewusstseins-mental-und-kommunikationstraining/hooponopono/

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